bei bio­gra­fi­schen Eng­päs­sen, Kri­sen, Neu­ori­en­tie­run­gen

Sin­gen wirkt grund­sätz­lich auf­bau­end, kräf­ti­gend und bele­bend und kann des­halb ein Halt und Ori­en­tie­rung geben­der Beglei­ter sein in schwie­ri­gen Zei­ten. Auch wird Sin­gen oft mehr oder weni­ger unbe­wusst gera­de von den Men­schen gesucht und geliebt, die mit bio­gra­fisch beding­ten Blo­cka­den und Ver­let­zun­gen zu kämp­fen haben, weil im Sin­gen offen­bar eine Kraft liegt, die den Sin­gen­den von innen her­aus ver­wan­deln kann. Wenn ich mich sin­gend bewusst mir selbst zuwen­de und aus die­ser Ver­bin­dung her­aus begin­ne zu sin­gen, rührt das ganz direkt an mei­ne inne­re Leben­dig­keit, an mei­nen Wunsch, mich aus­zu­drü­cken. Damit wird eine Bewe­gung ange­stos­sen, die zu einer Heil­be­we­gung wer­den kann, weil das ange­spro­che­ne Inne­re (par­al­lel zu mei­ner Gesangs­stim­me) sich nach und nach „aus­wi­ckelt“ und befreit, indem es alte Ver­krus­tun­gen, Blo­cka­den und Eng­hei­ten ins Flies­sen bringt und so schöp­fe­risch sich bele­bend immer wei­te­re „Heil­krei­se“ in mir zieht. Auf die­se Wei­se wer­den die – in der Kind­heit schüt­zen­den, im Erwach­se­nen­al­ter hem­men­den – Blo­cka­den „geschmol­zen“ und ver­wan­deln sich in leben­di­ge, inner­lich ange­schlos­se­ne Kräf­te, die das Leben von innen her wie­der zum Blü­hen brin­gen.

Wei­te­re Ange­bo­te

Sin­gen als Ent­wick­lungs­weg

Ener­gie-Arbeit