Gesangs­un­ter­richt für alle, die “nicht sin­gen kön­nen”

Alle Men­schen, die sich wirk­lich dar­auf ein­las­sen wol­len, kön­nen sin­gen. Auch die, die „nicht sin­gen kön­nen“.

Vie­le Men­schen leben mit einer star­ken, unter­grün­di­gen Sehn­sucht nach dem Sin­gen, trau­en sich aber nicht, die­se aus­zu­le­ben. Man­che haben viel­leicht das Gefühl, als Kind durch­aus schön und rich­tig gesun­gen zu haben, füh­len sich heu­te aber mei­len­weit davon ent­fernt und aus­ser­stan­de, ein Lied rich­tig wie­der­zu­ge­ben.

Ande­re – und das sind lei­der sehr vie­le – haben in der Kind­heit gehört, dass sie nicht sin­gen kön­nen, dass sie lie­ber den Mund hal­ten sol­len. Und obwohl sie ger­ne sin­gen wür­den, erzeugt die­se Kind­heits­er­fah­rung eine unüber­wind­li­che Blo­cka­de und sie schei­nen tat­säch­lich kei­nen Ton tref­fen zu kön­nen.

Indem wir uns inner­lich „ein­mit­ten“, über den Fluss des Atems sozu­sa­gen in einen Dia­log mit uns selbst tre­ten, kön­nen wir die ursprüng­lich schöp­fe­ri­schen Kräf­te, aus denen das Sin­gen ent­springt, wie­der akti­vie­ren. Es ist, als wür­de sich auf die­se Wei­se ein Fun­ke im Sin­gen­den ent­zün­den, der die urei­ge­ne Gesangs­stim­me (wie­der) zum Vor­schein bringt, die dann nach und nach immer mehr erkraf­ten und Sicher­heit gewin­nen kann.

Es ist wun­der­schön, die ech­te, tie­fe Freu­de zu erle­ben, die ent­steht, wenn ein Mensch fest­stellt, dass er/sie eben doch sin­gen kann, dass es sozu­sa­gen das Natür­lichs­te von der Welt ist, zu sin­gen und sich sin­gend aus­zu­drü­cken.

Wei­te­re Ange­bo­te