Gesangs­un­ter­richt für pro­fes­sio­nel­le Sän­ge­rIn­nen, Schau­spie­le­rIn­nen usw.

Sin­gen ist im Grun­de ein natür­li­ches, spon­tan aus dem Inners­ten des Men­schen kom­men­des Bedürf­nis, etwas, das man aus Freu­de und Lie­be zu die­sem so direk­ten Aus­druck zum Beruf macht. Es ist tief im gesam­ten Men­schen ver­an­kert und des­halb als Berufs­weg sehr for­dernd, aber auch sehr erfül­lend, wenn die Stim­me sich — ohne über­for­dert zu sein — frei ent­fal­ten kann und an Kraft und Leben­dig­keit zunimmt. 

Das pro­fes­sio­nel­le Sin­gen kann aber auch sehr schnell zu enor­mem Stress wer­den, wenn die Stim­me nicht ganz im Lot zu sein scheint, wenn Span­nun­gen und Blo­cka­den das freie Sich-Aus­brei­ten der Stim­me beein­träch­ti­gen und sie des­halb in Gefahr gerät, ernst­lich beschä­digt zu wer­den.

In so einer Situa­ti­on kön­nen pro­fes­sio­nel­le Sän­ge­rIn­nen (Schau­spie­le­rIn­nen, Musi­cal-Dar­stel­le­rIn­nen usw.), die berufs­be­dingt gewohnt sind, kör­per­lich-see­li­schen Vor­gän­gen nach­zu­spü­ren, meist ganz unmit­tel­bar die befrei­en­de, ord­nen­de und ent­las­ten­de Wir­kung der „hor­chend-füh­len­den“ Kon­takt­auf­nah­me mit dem — mir ent­ge­gen­kom­men­den — Atem­strom erle­ben, die sozu­sa­gen einen schöp­fe­ri­schen Aus­gleich der am Sin­gen betei­lig­ten Kräf­te erzeugt, der dann letzt­lich den frei­en Ton her­vor­bringt. Sie erle­ben, dass die auf die­se Art „gemit­te­te“ Stim­me selbst die Kraft hat, auf­zu­zei­gen, was sie braucht, um sich ent­fal­ten zu kön­nen und Pro­zes­se anzu­stos­sen, die zu einer befrei­en­den Bewe­gung wer­den.

Aber auch wenn die Stim­me nicht akut in Not ist, kann es grund­sätz­lich hilf­reich und tief berei­chernd sein, das auf die­se Wei­se im gan­zen Men­schen gegrün­de­te Sin­gen zu ent­de­cken und so immer frei­er, kraft­vol­ler und siche­rer im Umgang mit der eige­nen Gesangs­stim­me zu wer­den.

Wei­te­re Ange­bo­te

Coa­ching

Da das Sin­gen auf die­se Wei­se sozu­sa­gen „inner­lich ange­schlos­sen“ wird, wer­den inne­re Bewe­gun­gen ange­stos­sen, die dazu ver­hel­fen, ver­krus­te­te Mus­ter ins Flies­sen zu brin­gen und Altes los­zu­las­sen bzw. zu trans­for­mie­ren. Des­halb kann es sinn­voll sein, eine gewis­se Zeit einen beglei­ten­den Gesangs­un­ter­richt in Anspruch zu neh­men, der einen Bezugs­rah­men für die­se Umstel­lungs­pha­se bie­tet. Auf die­se Wei­se ent­steht der not­wen­di­ge Raum, in dem sich nach und nach die Grund­la­gen und Fähig­kei­ten ent­wi­ckeln bzw. befrei­en kön­nen, die die Stim­me ins Lot brin­gen und auf­blü­hen las­sen. So ent­steht eine neue, leben­dig-sou­ve­rä­ne Selbst­kom­pe­tenz in Bezug auf das Sin­gen, die letzt­end­lich über den beglei­ten­den Unter­richt hin­aus­führt und von ihm wie­der unab­hän­gig macht.